Den letzten Safaritag hieß es dann früh aufstehen. Es ging wieder ab in die Savanne. Gleich am Anfang sahen wir Antilopen und 13 Giraffen…Krass ist, daß man sich doch irgendwie schnell daran gewöhnt und es zwar noch schön ist aber nix Besonderes mehr, wir sind schon eine furchtbare Gesellschaft!
Alles wollte nur noch das Highlight
Rate mal? Natürlich, der Löwe.
Wir waren ungefähr 10 Jeeps und ein paar Toyota-Busse, die früh am Morgen aufbrachen, um den König der Tiere zu sehen. Wir waren die letzten, die losfuhren. Das lag an meiner Trödeltochter, die dieses Gen offenbar von mir geerbt hat,
Wir heizten los. Salim meinte, wir halten jetzt nicht an, egal was wir sehen, er habe von den anderen etwas erfahren und da mussten wir hin. Also rasten wir durch die Savanne, eine rote Staubwolke hinter uns lassend. Am Funk war Bambule. Offenbar wurde irgendwo etwas gesehen und alle wollten dorthin. Mich nervte das ehrlich gesagt, der laute Funk, alles auf suaheli, das Gerase und dieser Hype, der darum gemacht wurde. Aber die Erika, die kranke Dame aus Italien, wollte unbedingt einen Löwen sehen. Uns hatte Salim ja schon unsere Tierwünsche erfüllt und wie versprochen, glücklich gemacht. Und ich hoffte so sehr, dass wir ihn noch zu Gesicht bekämen, denn falls nicht, läge das an meiner und Yaras Unpünktlichkeit, auch wenn es nur 8 Minuten waren.
Wir hatten Glück. Es wurde ein junges Männchen-Päärchen gesichtet. Als wir dann endlich zu den anderen stießen lief ein etwa 2-3 jähriger Löwe genau vor unserem Wagen über die Straße. Und ich war doch beeindruckt!
So sehr, dass ich nicht mein Handy suchen wollte, sondern einfach nur diesen Moment genießen. Völlig cool und lässig blickte er zu uns und lief in aller Ruhe seines Weges. Ihm kann keiner etwas anhaben und das weiß er. Gigantisch!
Dann wurde es doch noch schön und wieder etwas entspannter. Ich weiß nicht, wie lange aber wir streiften 3 Stunden durch die Savanne und ich musste nur noch pinkeln. Als wir endlich das Tor erreichten, sprang ich aus dem Wagen und konnte mich erleichtern.
Die Rückfahrt führte vorbei an bekannte Posten, der Tourishop, die Steine zerkloppenen Frauen in der Hitze, die Holzkohleverkäufer, die NachWasserBettler, die Hühnchenhochhalter, das schmutzige Mombasa, die überfüllte Fähre. Irgendwann kamen wir an, Diani Beach. Home sweet Home!
Jedoch nur für eine Nacht. Eine kurze Nacht. Es gab am Abend tollen Abschied von unserer Crew. Dann ging es am frühen Morgen los. Wann habe ich eigentlich länger als bis 5 Uhr geschlafen? Ich kann mich nicht daran erinnern…
Ich möchte noch einen negativen Zwischenfall anmerken: Ungern, aber es gehört dazu. Alex hing seine Handtasche am Abend an das Geländer. Morgens fehlten 6000 KES. Das zerstörte etwas diese Herzensstimmung. Wir hatten alle einen in Verdacht. Aber was machen? Ansprechen? Alex tat es, es wurde nicht zugegeben. Es der Villa-Vermieterin zu melden, hätte im schlimmsten Fall eine Arbeitslosigkeit dreier, wunderbarer Menschen bedeutet.
Sie kamen natürlich zu spät. Am Tag zuvor hieß es noch, um 04:50 Uhr wären sie da und holten uns zur Safari ab!
…Entschuldige, wenn ich jetzt hier ein paar Zeitsprünge drin habe, aber ich möchte die Safari gern von vorn beginnen.
Nun, jedenfalls waren wir pünktlich fertig und standen bereit. Wir standen, wir saßen, wir gingen nochmal aufs Klo… Gegen 5:50 Uhr hörten wir dann ein Auto brummen…
Hurra, ein Land Cruiser! Da kam er, in der XXL-Version. Fahrersitz, Beifahrersitz und jeweils links und rechts drei hintereinander liegende Sessel. Der Innenraum war mit Holz verkleidet, die Sitze aus beigefarbenem Leder. Der Guide kam freundlich aus dem Wagen gehopst und stellte sich vor: „Jambo, ich bin Salim! Wir verbringen drei Tage lang eine tolle Zeit miteinander! Ich mache euch glücklich!“ Er sollte Recht behalten.
Es war noch dunkel, obwohl es schon sechs Uhr war, es ist ja Winter. Unseren kleinen Koffer warf er auf den Beifahrersitz, wir stiegen ein, begrüßten die beiden Frauen, die rechtsseitig hintereinander saßen, setzten uns nach ganz hinten und ab ging es!
Tipp: Setz dich in einen XL-Land Cruiser bei afrikanischen Safaris nicht nach hinten! Ich mag das zwar, wenn es schaukelt, ich bin auch eine von denen, die im Schwenkerbus immer nach hinten gerannt ist, aber die afrikanischen Straßenverhältnisse lassen dich ständig nach oben hopsen, erst recht, wenn du eineinhalb Meter hinter der Hinterachse sitzt! Außerdem war hinten am wenigsten Fußraum.
Aber es stiegen keine weiteren Gäste hinzu und wir hopsten die Tage von Sitz zu Sitz.
Auf der Straße
Wie gesagt, es war dunkel. In den Ortsdurchfahrten regelt Kenia die Geschwindigkeit mittels Betonerhöhungen. Diese sind nicht ohne! Übersiehst du eine: Achsbruch! (zumindest bei einem thailändischen Tuk-Tuk).
Diese Hubbel sind überall und gefühlt alle 200 Meter. Das nervt tierisch, gerade wenn du früh an der Fähre sein möchtest. Außerdem sind die Straßen nicht beleuchtet. Es gibt keine Gehwege. Die Leute gehen morgens zur Arbeit oder zur Schule und laufen am Straßenrand. Die Fahrräder haben selten Katzenaugen und nie Beleuchtung. Ich habe keine Ahnung, wie hier die Unfallstatistik ist. Aber dunkle Leute im Dunkeln sind wirklich schwer zu sehen!
Afrikaner kennen überfüllte Boote
Sorry, wenn ich das so sage, aber du kennst ja diese überfüllten Flüchtlingsboote, in denen sie versuchen, das europäische Festland zu erreichen. Eng an eng gedrückt. Genauso stehen sie auf dieser Fähre.
Mir war das Bild ja nun schon vom letzten Mal bekannt. Wenn du dann gemütlich und fett im Auto sitzt und nebenan siehst, wie sie sich auf der Fußgängerfähre drängeln oder sogar auf der Autofähre eng an eng brav hinter dir stehen, getrennt durch ein Seil, bekommst du echt ein ungutes Gefühl. Das Gefühl einer Zweiklassengesellschaft. Man will Fotos machen, aber man traut sich nicht.
Man kann dies zweierlei betrachten. Ich denke aber auch: Sie kennen es nicht anders. Und jeder hat irgendwo einen „Bro“, den er kennt. Kenianer sind sehr sozial untereinander und begrüßen sich freudig, reden viel, hängen gemeinsam ab. Und das sieht man dann auch, wenn man genauer hinschaut. Und irgendwie wirken sie dabei trotz all der Armut glücklich.
Fahrt durch Mombasa und Kenia
der Straßenverkehr
Die Stadt selber hat auf den Hauptverkehrsstraßen kaum Huckel zur Verkehrsberuhigung. Die Straßen sind einspurig, an Hauptverkehrspunkten auch mal zweispurig, aber es hält sich niemand an Markierungen, Ampeln oder so´n Zeug. Jeder drängelt sich irgendwie durch die Stadt, Fußgänger rennen plötzlich quer vor´s Auto, mal jemand mit einem vollbepackten Handwagen, mal eine Frau mit einem Baby auf dem Rücken und einen großen Kanister auf dem Kopf. Aber die Tuktuks dominieren definitiv das Straßenbild. Das gab es vor 20 Jahren noch nicht.
Und dann überall diese Matatos. Das sind Kleinbusse, die überall herumfahren oder stehen. Man braucht nur die Hand heben oder fragend gucken, schon hält einer an. Egal ob voll besetzt oder leer. Wenn die Sitze voll sind und auch kein Standplatz mehr im Inneren zu finden ist, dann hängt man sich einfach draußen ran. viele haben einen Dachgepäckträger.
Die Matatos sind alle knallig bunt foliert oder bemalt. Sie machen Mombasa zu einem einigen Bildkatalog.
Es gibt Autobahnen
Aber eigentlich sind es eher einspurige Landstraßen.
Als wir Mombasa verließen, fuhren wir auf einer solchen. Endlich mal keine Huckel. Voran kommt man allerdings trotzdem nicht, da unheimlich viele, schwer beladene LKW´s unterwegs sind und diese teilweise mit Schrittgeschwindigkeit die Berge hochkrauchen. Wer ein schlechter Beifahrer ist, sollte sich nie in ein kenianisches Fahrzeug setzen, bzw. lieber die ganze Zeit die Augen schließen. Aber hier ist Linksverkehr und glaube mir, da möchtest du nicht selber fahren!
Am nicht vorhandenen Seitenstreifen, selbst in kargen Gegenden, wo du keine Menschen vermuten würdest stehen überall Menschen. Diese winken, wollen mitgenommen werden, versuchen etwas zu verkaufen oder betteln um Essen oder Wasser.
In einer besonders kargen Gegend, saßen plötzlich Frauen auf Steinhaufen. Sie schlugen die kleine mit einem Hammer klein, mitten in der Sonne…aber dazu hatte ich ja schon was geschrieben…
Hühner verkaufen sich selbst
Manchmal hält ein Mann ein Huhn hoch. Sie werden lebendig verkauft oder direkt beim Kauf geschlachtet, klar, innerhalb von 2h wäre sonst nicht mehr viel da oder es würde stinken. Die Hühner sehen schon teilweise übel aus, nackige Hälse und so. Sie werden einfach mit der bloßen Hand an den Beinen festgehalten und in die Höhe gehoben, während die LKWs vorbeirasen. Einmal sah ich in einem Dorf, wie welche diese Holzkohle in Säcken verkauften. Vor diesen Säcken, war ganz viel zerkleinerte Holzkohle, in dieser hatten sich zwei Hühner tief eingescharrt, vielleicht weil es dann kühler ist und warteten auf einen Käufer. Kein Strick, kein Gitter…einfach so. Skurril!
Du musst nach Afrika!
meine ersten Safari-Beiträge hast du sicher schon gelesen und ich mag mich nicht wiederholen. Außerdem gehe ich fest davon aus, dass Du als Leser das vielleicht selbst erleben möchtest. Laut meinem Guide kann ich Dir nicht die Spannung nehmen, denn jede Safari ist anders und einzigartig. So hatte ich nun leider nicht das Erlebnis im Jeep zu sitzen und plötzlich von 100 Elefanten umzingelt zu sein, wie meine Eltern und mein Bruder aber dafür konnte ich beim Abendbrot der zweiten Lodge in VOI einer Elefantenfamilie beim Trinken zusehen und sie fast berühren. Erwähnenswert ist auch die Warnung, sich abends nicht allein auf dem Gelände (damit ist das Lodge-Gelände, Bar, Küche, Spa-Bereich, Pool etc gemeint) aufzuhalten, da ein Leopard dem Gelände öfter mal einen Besuch abstattet und das nicht auf der anderen Seite des Zaunes!
Wir hatten ein Zimmer ganz unten, vor dem einen Wasserloch, wo ich nach meinem Mittagsschlaf plötzlich erst drei, dann sieben Elefanten beim Baden zusehen konnte. Diese Aufnahmen habe ich komplett gefilmt von meinem Fenster aus. Jedenfalls darf man Fenster und Türen nicht offenlassen, wegen der Insekten und Schlangen. Da wird einem schon komisch. Wir hatten nicht einmal eine Mücke im Zimmer und glaube mir, ich schaute überall genau nach. Dafür saß ein Mini-Skorpion am Morgen vor unserer Zimmertür.
Wie kann man Africa nur so toll finden und süchtig danach sein?
Was die meisten Kenianer sicher selten so zu sehen bekommen, ist natürlich die Savanne mit all seinen Farben, seiner rauhen und zugleich sanften Natur, den bunt schimmernden Vögeln, den kleinen und großen Gefahren der fantastischen Tierwelt. Wenn Giraffen dir modell-ähnlich den Weg kreuzen, stolz in ihrer Anmut. Wenn Zebras sicherheitshalber Abstand nehmen, sich dann aber neugierig umdrehen. Diese einzigartige rote-Cognac Farbe, die sich als Staub überall ablegt, die Elefanten,, Hippos die dich grunzend auslachen und dann abtauchen und die Tiere, vor denen ich am meisten Respekt habe, diese riesigen Krokodile…. Ganze 340 Stück leben in diesem Tümpel. Die fressen zu 80 Prozent Fisch aber baden gehen solltest du da trotzdem nicht, das schafft du keine 5 Minuten. Wir haben sogar eine walking Safari gemacht☺️
Ohne Scheiß, da waren frische Leopardspuren, frische Elefantenscheisse, es stank nach Löwe und wir laufen da durch… ganz eng beieinander, die Yara schützend in die Mitte, unser Guide mit dem Speer voran… was für eine Erfahrung und dann kehrst du ein, mitten in der Savanne in einem Traumparadies, grüner Rasen, mit Stroh bedeckte Häuser und Zelten in Bungalowgrösse mit fließendem Wasser und einem richtigen Bad, sogar richtigen Bettdecken. Nur, den Reißverschluss muss man gut zumachen und sich Mühe geben, die Affen nicht zu beachten. Aufgestanden vom Abendbrot, folgt dir plötzlich ein Security, wegen der Hippos, die kommen manchmal raus und stehen an den Zelten, besonders abends…
Ja klar!
Egal, lassen wir uns halt zum Zelt führen. Nanu: unserer komplettes Bett ist verrückt, schwere Holzmöbel die zuvor an der Planenwand standen, 😕… wie das?
Und du erkennst: Fuck, dass mit dem herumspazierenden Hippos war kein Fake…. Du legst dich ins Bett und denkst nur: Shit!
Ein Hippo grunzt, war das hinter mir oder am Tümpel??? Afrika, ich liebe dich !
Nach fast zwei Stunden Fahrt haben wir an unserem ersten Rastplatz gehalten. Links und rechts vom Highway konnte ich die traurige Realität Kenias beobachten. Ich glaube sie holen hier die Kohle mit puren Händen aus der Erde. Diese steht in Säcken zum Verkauf am Straßenrand. Überall sitzen Frauen in der Sonne auf Steinhaufen, ohne Wasser und klopfen Steine klein. Manche mit Baby. Andere halten leere Kanister hoch und betteln so nach Wasser, eine Frau versuchte aus einer Pfütze Wasser anzusammeln, die Pfütze war schon fast versickert. Ein Mann hielt ein totes Huhn hoch und bot es feil. An den Märkten der armen Bevölkerung fuhren wir vorbei. Unser Rastplatz ist ein Schandfleck! Ein krasser Gegensatz zu den Märkten der Einheimischen. Hier findest du einen Rastplatz voll mit Safari-Jeeps, schwarzen Angestellten und Fahrern und weißen Touristen. Ein Restaurant, Toiletten mit fließendem Wasser und einem riesigen Souvenirshop. Ich beschloss, kein Geld in diesem Touristenstopp auszugeben, außer die Toilettenfrau zu einer Cola einzuladen. Meine italienische Begleiterin fragte diese tatsächlich, ob sie schonmal auf der Safari war. Der Blick sprach Bände! Die Armut, die ich hier sehe, berührt mich zutiefst. Es ist entmutigend, wenn man dann plötzlich dazu gedrängt wird, zu überhöhten Preisen einzukaufen. Wem dient das? Und ist es wichtig, solche Kontraste und sozialen Herausforderungen bewusst wahrzunehmen? Für mich und meine Tochter schon, für die Kenianer weniger.
Es ging durch Mombasa. Wir fuhren tatsächlich an einigen schönen Orten vorbei, wo ich mir vorstellen könnte, eine längere Zeit zu bleiben. An der Fähre gab es den, mir schon bekannten Strom an Menschen, die zu Tausenden auf die andere Seite wollen. Es passen ca 1200 auf die, für Fußgänger kostenlose Fähre. Dennoch warten und drängen die Leute dort stundenlang. Die meisten mit leerem Magen und ohne Wasser.
Okay, nach deiner Zeit ist es 3 Uhr. Ich sitze frisch geduscht am Tisch, trinke Kaffee und arbeite am Laptop. Um Punkt 3 Uhr wachte ich auf und konnte nicht mehr schlafen. Ich bin nicht aufgeregt, ich habe generell einen sehr leichten Schlaf, besonders seit meiner Ankunft hier. Mein kleiner Rollkoffer ist gepackt und mein Rucksack wird gleich fertiggemacht, während sich meine Tochter für die Abreise bereit macht. Um 4:50 Uhr werden wir abgeholt. Es wird sich zeigen, ob die deutsche oder kenianische Pünktlichkeit gilt.
Gemischte Gefühle: Um diese Zeit gestern ging es meinem Papa nicht gut, sogar richtig schlecht. Ich hörte meine Mama besorgt durch die Wohnung laufen und spürte, dass etwas nicht stimmte. Ich lauschte, bis ich hörte: „Wir sollten Manja Bescheid geben!“ Ich sprang auf. Mein Papa stand verkrampft da, den Bauch haltend, es ging ihm wirklich schlecht. Juma rannte wohl schon auf die Straße, um ein Auto zu organisieren, was um diese Zeit hier sehr schwierig ist. Ein Krankenhausaufenthalt in Kenia wäre das Letzte, was noch fehlen würde… Der schlimmste Fall, der niemals eintreten sollte…
Juma war erfolgreich. Er hatte den Hoteltransfer-Van vom Neptunhotel mit einem Fahrer herbeigebracht, natürlich einen Toyota. Ein beeindruckendes Fahrzeug mit Ledersitzen und Schiebetüren. Der Fahrer hatte sogar schon einen Sitz in Liegeposition eingestellt. Aufgrund der Symptome dachten wir an eine Blasenentzündung. Ich machte mir dennoch Sorgen. Ich habe es bis heute nicht geschafft, diese „Läden“ für euch zu fotografieren. Es sind Unterstände, zusammengesetzt aus Müll, Holz und Blech, mehr nicht. Wie also kann es hier der Zustand eines Krankenhauses?
Ich sollte definitiv meine Einstellung zu diesem Land ändern! Ich begann zu googeln und wurde schnell fündig. Das Krankenhaus ist nur 2 Kilometer entfernt. Wir sind in einer touristischen Gegend, in der sich viele europäische Rentner für längere Zeit aufhalten. Natürlich war hier alles auf dem neuesten Stand. Es gibt sogar eine Facebookseite für das Diani Hospital. Papa bekam ein Einzelzimmer und als ich ihn später besuchte, fand ich, dass das Krankenhaus eher einem Hotel glich. Selbst das Badezimmer war besser als die in unserer Villa. Es war ein ebenerdiger, langgezogener Flachbau. Jedes Zimmer hatte einen eigenen Balkon mit Blick auf eine Seitenstraße und Palmen. Während der 30 Minuten, die ich dort war, kam mindestens zweimal eine Schwester oder Pfleger, um mit meinem Vater die Speisekarte durchzugehen. Das Essen schien fantastisch zu sein. Unsere Vermutung bestätigte sich, dass es wohl keine Seltenheit ist, dass Europäer hier einen Magen-Darm-Infekt oder eine Blasenentzündung bekommen.
Zur Vorbeugung 3 Konusnüsse
Das soll helfen gegen solche Infektionen, so Godwin, unserer Lieblingstuktuk-Fahrer. Godwin war mal Türsteher in einem Nachtclub und genauso sieht er aus! Ein gewisser Hans kommt seit Jahrzehnten nach Kenia und hat den, damals 10 jährigen Godwin begleitet und die Familie unterstützt. Heute fährt Godwin das breiteste TukTuk der Gegend wobei er die vordere Sitzbank allein gut ausfüllt. Das Tuktuk gehört allerdings Hans und Godwin drückt täglich 1000 KES an ihn ab.
Die letzten beiden Tage waren wirklich aufregend und voller Ereignisse! Morgen, während unserer Fahrt nach Tsavo, werde ich ausführlicher darüber berichten. Wir planen, 4-6 Stunden damit zu verbringen, die Straßen Kenias zu erkunden und unsere Geduld zu bewahren. Uns allen geht es gut und wir freuen uns schon sehr auf die anstehende Safari. Übrigens, heute hatten wir ein paar besonders lustige Begegnungen – ein Strauß hat uns tatsächlich geküsst und eine Giraffe hat uns das Essen aus der Hand genommen! Das war definitiv ein unvergessliches Erlebnis. Leider haben wir auch einen weiteren Krankheitsfall in unserer Gruppe, aber mehr dazu gibt es morgen. Bleibt gespannt für weitere Updates auf meinem Blog!
Die letzten beiden Tage waren wirklich aufregend und voller Ereignisse! Morgen, während unserer Fahrt nach Tsavo, werde ich ausführlicher darüber berichten. Wir planen, 4-6 Stunden damit zu verbringen, die Straßen Kenias zu erkunden und unsere Geduld zu bewahren. Uns allen geht es gut und wir freuen uns schon sehr auf die anstehende Safari. Übrigens, heute hatten wir ein paar besonders lustige Begegnungen – ein Strauß hat uns tatsächlich geküsst und eine Giraffe hat uns das Essen aus der Hand genommen! Das war definitiv ein unvergessliches Erlebnis. Leider haben wir auch einen weiteren Krankheitsfall in unserer Gruppe, aber mehr dazu gibt es morgen. Bleibt gespannt für weitere Updates auf meinem Blog!