Faszination und Schock – die Fahrt durch Mombasa
Wir stiegen in das Taxi, verließen den Flughafen und tauchten ein, in eine völlig neue Welt.

Das kannte ich nur aus dem Fernsehen
Kennst du diese Reportagen? Wo die afrikanischen Leute den ganzen Tag am vermüllten Straßenrand stehen, überall diese Klapperhütten mit dem Wellblech und irgendwelchen zusammengezimmerten Gegenständen. Das ist Mombasa. Ich dachte, wir fahren durch die Slums. Dabei war das die teurere Gegend.
von wegen Barbecue
Ich hatte mir zuvor eine Reportage zu Kenia angesehen. Ein TikToker stellte das Streetfood vor und schwärmte von den Grillkünsten der Kenianer und von den vorgebratenem Ziegenfleisch. Genau das wollte ich auch….jetzt nicht mehr
Meine Wahrzeichen für Mombasa? Armut und der Geruch!
Eigentlich sind es die riesigen Stoßzähne, die wie eine Art Brücke über eine Straße in Mombasa aufgestellt sind, die sofort ins Auge fallen. Doch wenn du einmal durch Mombasa gefahren oder gelaufen bist, wird sich ein anderer Eindruck unauslöschlich in dein Gedächtnis brennen: der Geruch. Dieser intensive, nach vor sich hin schmorgender Dachpappe und verbrannten Autoreifen wird sich dir so einprägen, wie der Geruch einer verwesenden Leiche. Du wirst es jederzeit wieder erkennen. Das war das die leicht vertraute Duftnote in diesem Mischmasch am Flughafen.
Sämtlicher Müll ist Brennmaterial
Wie auch hier in unserer Unterkunft zu sehen ist, gibt es hier keine Mülltrennung, obwohl damit geworben wurde. Alles landet auf dem Kompost. Ob Grasverschnitt, Papier oder Colaflaschen…egal. Und nein, ich möchte es nicht herausfinden, womit die Grills am Morgen entzündet werden.




