Es ist kurios: Neuerdings wache ich jeden Morgen um 4:39 Uhr von selbst auf. Jetzt ist es 5:45 Uhr, die Waschmaschine läuft, meine Tochter hat eben noch eine Salamistulle im Bett gegessen, und der Hund drängelt. 🙄Nein, so sollte der Morgen nicht ablaufen. Aber inzwischen weiß ich, wie es eigentlich gedacht ist – mit der 20/20/20-Regel:
Die 20/20/20-Regel: Dein Morgen-Ritual
Die Idee ist einfach: Der erste Morgenabschnitt wird in drei Phasen à 20 Minuten unterteilt.
Bewegung – Starte aktiv in den Tag
- In den ersten Minuten springst du aus dem Bett und machst Sport. Morgens sind wir besonders empfänglich für ein Hormon, das uns träge macht – und aktive Bewegung vertreibt es. Der Effekt: Du startest voller Energie und Freude in den Tag.
Wichtig: Schwitzen ist dabei entscheidend!
Ich gebe zu, meine Umsetzung ist noch ausbaufähig. Unsere offene Wohnung macht es schwer, wenn die Kinder schlafen. Also boxe ich in die Luft, hüpfe (soweit mein Fuß es zulässt) und mache einen Liegestütz. Ja, einen. Lach nicht! 😅
Für mehr brauche ich definitiv noch Training…
2. Die nächsten 20 Minuten sind für Besinnung reserviert: Tagebuch schreiben, meditieren oder einfach bewusst atmen. Hier kannst du deine Gedanken ordnen und Klarheit schaffen.
Wachstum – Lernen und besser werden
3. In den letzten 20 Minuten lernst du etwas Neues, das dich und die Welt ein Stück besser macht.
- Tipp: Mach dir einen Kaffee – der hilft beim Fokus. ☕
Kommen wir zur angekündigten 1%-Regel: – Kleine Schritte, große Wirkung
Es ist ganz einfach: Sei jeden Tag 1% besser als am Tag zuvor!
Stell dir vor, wie weit du in einem Jahr kommst! Hier ein paar Veränderungen, die ich bei mir umgesetzt habe:
- Ich stehe jeden Morgen um 5 Uhr auf.
- Mein Hund bekommt eine große Gassirunde – egal bei welchem Wetter.
- Die Schulbrote meiner Kinder gestalte ich liebevoller mit Gemüseschnitzen.
- Meine Wohnung ist nicht mehr ganz so chaotisch – mit ein paar Handgriffen ist sie in einem akzeptablen Zustand.
- Und das Wichtigste: Wenn ich arbeite, dann arbeite ich wirklich. Das Handy bleibt bis in den Pausen aus!
Letzte Woche habe ich es geschafft, mich komplett auf meine Arbeit zu konzentrieren. Das Ergebnis: Ich war zufrieden, fand meine Arbeit tatsächlich gut und fuhr mit einem positiven Gefühl nach Hause. Ich stellte fest: Sobald ich mein Handy nebenbei nutze, verliere ich den Fokus. Der Tag zieht sich, die Arbeit bleibt liegen, und am Ende fahre ich frustriert nach Hause. Deshalb mein heutiges Ziel: 100% Fokus auf die Arbeit – keine Ablenkung durch Nachrichten oder Social Media.
Was noch vor mir liegt
Natürlich gibt es noch viel zu tun:
- Unterlagen sortieren, netter zu meinen Mitmenschen werden (Ego zurückschrauben), das Auto säubern (okay, das wäre gleich eine 20%-Verbesserung… 😅)




